Rauchstraße

Evangelische Kindertagesstätte
Rauchstraße

Leiterin: Heidrun Schaub
Rauchstrasse 22
34454 Bad Arolsen
Tel.: 05691/3583
email: ev.kita-rauchstrasse@t-online.de

Träger
Zweckverband Evangelischer Kindertagesstätten
Kirchplatz 3
34454 Bad Arolsen
Delia Enderlein (Geschäftsführerin), Tel.: 05631/9736-163,
email: delia.enderlein@ekkw.de, Fax: 05691/8916-89 (Kirchenkreisamt)
Christian Rehkate (Vorsitzender des Vorstandes), Tel.: 05696/995050
christian.rehkate@ekkw.de

 

 

KiTa_Rauchstr_HausUnsere Einrichtung kann zur Zeit von 125 Kindern besucht werden.
In der Krippengruppe (Fuchsbau) können 10 Kinder im Alter von 2 Monaten – 2 Jahren aufgenommen werden.
Nebenan ist eine altersgemischte Gruppe (Eulenturm), wo 20 Kinder im Alter von 2 – 3 Jahren betreut werden können.
Im 1. Obergeschoss gibt es 3 Regelgruppen für jeweils 25 Kinder im Alter von 3 – 6 Jahren (Bienenschwarm, Drachenhöhle und Spatzennest) und im 2. Obergeschoss befindet sich noch eine weitere Regelgruppe (Wolfsrudel) für 20 Kinder im Alter von 3 – 6 Jahren.
Bei einem Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund von mindestens 50 % sind etwa 20 verschiedene Nationalitäten  und Kulturen vertreten.

Personal
1 freigestellte Leitung Vollzeit
4 Erzieherinnen Vollzeit
12 Erzieherinnen Teilzeit
1 Berufspraktikantin
1 Praktikantin im freiwilligen sozialen Jahr
2 FOS-Praktikanten / Praktikantinnen
1 Küchenhilfe
1 Haushaltshilfe
3 Reinigungskräfte

Öffnungszeiten von montags bis freitags und monatliche Beiträge
6.30 Uhr – 13.00 Uhr  145,- Euro +   3,- € Nebenkostenpauschale
6.30 Uhr – 14.00 Uhr  165,- Euro + 45,- €  für Mittagessen + 3,-€ Nebenkostenpauschale
6.30 Uhr – 15.00 Uhr  175,- Euro + 45,- €  für Mittagessen + 3,-€ Nebenkostenpauschale
6.30 Uhr – 17.00 Uhr  195,- Euro + 45,- €  für Mittagessen + 3,-€ Nebenkostenpauschale
Kinder U3 bezahlen 20,-€ Zuschlag je Betreuungsbereich.
Besuchen gleichzeitig mehrere Kinder einer Familie eine Kindertagesstätte des Zweckverbandes, so ist für das 1. Kind der volle Beitrag zu zahlen, für das 2. Kind 50 %, das 3. Kind ist von der Beitragszahlung befreit.
Es besteht auch die Möglichkeit der Kombination von Halbtags- und Ganztagsbetreuung. Der Beitrag hierfür errechnet sich aus den Basisbeiträgen.

Änderungen der Betreuungszeiten sind mit einer Meldefrist von 3 Wochen zum Monatsschluss jeweils zum 1. des Folgemonats möglich und gelten dann für mindestens 3 Monate.

Bezüglich der Fälligkeit und Zahlung gelten die Vereinbarungen des Aufnahmevertrages.

 

Bildungsprozesse:

Religiöse Erziehung
Als eine Einrichtung des Zweckverbandes Evangelischer Kindertagesstätten gehört das religiöse Erleben in unseren Alltag. Durch das tägliche Miteinander erfahren die Kinder Freude, Hoffnung, Vertrauen, Leid, Stärken und Schwächen. Anhand von biblischen Geschichten, die wir den Kindern erzählen, möchten wir ihnen durch das Leben Jesu Orientierungshilfen und Identifikationsmöglichkeiten aufzeigen. So geben wir den Kindern Einblicke in religiöse Überlieferungen, ihre Entstehungs- und Wirkungsgeschichte.
Durch verschiedene Angebote, wie z.B. meditative Übungen, Lieder, kreative Angebote und Rollenspiele sollen die Kinder die Möglichkeit bekommen die Geschichten zu vertiefen.
Unsere Kinder sollen erfahren, was zu unserem evangelischen Profil gehört und wie unser Leben von Ritualen geprägt ist. Dazu zählen z.B. die christlichen Feste mit der Vielfalt der Bräuche in der biblischen Überlieferung, das Beten beim Essen und zum Abschied des Kindergartenmorgens mit den Kindern, sowie das Gestalten verschiedener religionspädagogischer Arbeitsinhalte.

Wir planen und gestalten gemeinsam mit Herrn Hoos-Vermeil, unserem Ortspfarrer, Familiengottesdienste in der Evangelischen Stadtkirche. In jedem Sommer findet ein Gemeindefest statt, an dem wir uns mit verschiedenen Vorführungen und Angeboten beteiligen. Weiterhin tragen wir mit Liedern und Tänzen zum Gelingen verschiedener Seniorenveranstaltungen bei.

Wertschätzung
Unser Ziel ist es u.a. den Kindern einen wertschätzenden Umgang mit ihren Mitmenschen und den Menschen aus verschiedenen Kulturen zu vermitteln. In unserer Kindertagesstätte kommen Familien mit ganz unterschiedlichen religiösen Einstellungen zusammen. Wir regen die Verständigung untereinander an, zwischen Christen mit unterschiedlicher Nähe zur Kirche und auch Angehörigen anderer Religionen, indem wir z.B. gemeinsame Feste feiern. Wir akzeptieren andere Bräuche und setzen uns damit auseinander. Muslimische Kinder bekommen z.B. etwas anderes zu Essen, wenn es Schweinefleisch gibt. Kleine Kinder nehmen zunächst religiöse Verschiedenheiten noch gar nicht wahr. Nach und nach aber sollen sie in ihrem Zusammenleben mit Menschen aus anderen Religionen das religiöse Anderssein entdecken und zwar in einer Art und Weise, die ohne Differenzierung zwischen gut und schlecht, richtig und falsch auskommt. Auch der wertschätzende Umgang mit Nahrungsmitteln und materiellem Gut, wie z.B. Spielsachen, sowohl der eigenen, als auch die der anderen Kinder, soll vermittelt werden.

Selbständigkeit
„Hilf mir es selbst zu tun“ (M. Montessori)
Dieses Motto ist entscheidend für unser gesamtes Tun am Kind. Wir möchten unseren Kindern ein umfangreiches, vielfältiges Erfahrungsspektrum anbieten. Dabei legen wir viel Wert auf Eigenständigkeit, damit die Kinder die Befähigung erlangen, selbstsicher und selbstbestimmt zu handeln.

Lernen mit den Sinnen
Wir lernen über unsere 5 Sinne den Tast-, Hör-, Seh-, Geruchs- und Geschmackssinn. Diese ermöglichen uns die Umwelt durch den eigenen Körper wahrzunehmen und zu begreifen.
Dabei stehen die motorischen Aktivitäten, die wir z.B. besonders durch Bewegungsstunden und beim Spielen im Garten fördern, im Vordergrund und erfüllen eine wichtige Voraussetzung. Durch regelmäßige Angebote, wie z.B. Geschmacksübungen, Phantasiereisen oder Klanggeschichten geben wir den Kindern Sinnesreize, die für die geistige Entwicklung und das zukünftige Lernverhalten wichtig sind.

Naturerfahrung und Umwelterziehung
Unser Ziel ist es, mit den Kindern ganz individuelle Natur- und Umweltbegegnungen zu sammeln und diese mit allen Sinnen wahrzunehmen. Der Wald ist ein vergleichsweise naturnaher Lebensraum, der für die Kinder unserer Kindertagesstätte in geringer Entfernung erreichbar ist.
Aus diesem Grund machen wir mit den Kindern, sofern es die Gruppensituation erlaubt, Waldspaziergänge.
Weiterhin bieten wir den Kindern die Möglichkeit, Naturerfahrungen auf dem gesamten Gelände unserer Einrichtung zu machen, d.h.
raus gehen bei jedem Wetter
nach Herzenslust matschen mit Wasser, Sand und Erde
Umgang mit Naturmaterialien, wie z.B. Holz, Steine, Blätter, Zapfen
Zu einem Teil unserer Umwelterziehung gehört auch das Sortieren des täglichen Mülls innerhalb jeder Gruppe.

Kreativität
Wir möchten den Kindern die Möglichkeit geben, ihre vorhandene Kreativität und Phantasie in vielfältiger Weise durch ganzheitliche Erfahrungen zu erleben und zu entwickeln.
Durch eine Palette verschiedener Materialien, wie z.B. Naturmaterialien, Stoffe, Farben, ….. und Aktivitäten, wie z.B. kreative und musikalische Angebote wollen wir die Neugier wecken und zu spontanem Handeln auffordern.

Sprachförderung
Die Kinder kommen mit unterschiedlichen Sprachfähigkeiten zu uns.
Während unserer Arbeit geben wir den Kindern die Möglichkeit, ihren Wortschatz auszubauen (z.B. Memory), Gefühle zu benennen (z.B. Bilderbuchbetrachtung), Texte und Sachzusammenhänge wiederzugeben und sich frei in ganzen Sätzen vor der Gruppe zu äußern.  Die sprachliche (phonologische) Bewusstheit ist eine wichtige Voraussetzung, um problemlos Lesen und Schreiben zu lernen.
Da es sehr wichtig ist, vor dem Schuleintritt zu erkennen, ob diese Vorläuferfähigkeiten bereits genügend ausgebildet sind, bieten wir in unserer Kindertagesstätte die Möglichkeit, diese Voraussetzungen spielerisch zu überprüfen.
Die Kinder, bei denen  Auffälligkeiten im Bereich der sogenannten Vorläuferfähigkeiten erkannt worden sind, werden entsprechend gefördert.
Die Spiele des Förderprogrammes befassen sich z.B. mit Reimen, Sätzen und Wörtern, Silben und Anlauten.

Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein
Wir möchten die Kinder ganzheitlich unterstützen und bestärken, dass sie sich ihrer selbst immer bewusster und sicherer werden.
Dies geschieht in allen Bereichen, z.B. durch gezieltes Loben, Wahrnehmungsförderung, Hilfe zur Selbsthilfe, usw..

Musikalisch-rhythmische Förderung
Da unsere Kinder täglich ganz viele verschiedene Eindrücke verarbeiten müssen, ist es besonders wichtig, die Sinne zu fördern. Dazu ist musikalisch-rhythmische Erziehung besonders geeignet, da sie die Sinne in ganz vielfältigen Bereichen schult. Musik und Rhythmik sprechen das Kind rational an, fördern es motorisch und berühren die Emotionen.

KITabaelleBewegung
Ein großer Schwerpunkt in unserer täglichen Arbeit liegt für uns darin, genügend Bewegungsräume und bedürfnisorientierte Bewegungsangebote zu schaffen.
Bewegungserfahrungen sind für die gesunde Entwicklung unserer Kinder unbedingt notwendig. Das Selbstbewusstsein, das Gleichgewicht, die Motorik, die Wahrnehmung, …. wird bei den Kindern gefördert.  Im gesamten Tagesablauf stellen wir den Kindern viele Bewegungsmöglichkeiten zur Verfügung. Unser Bällchenbad wird gerne gruppenübergreifend in Anspruch genommen. In der Turnhalle haben die Kinder die Möglichkeit mit verschiedenen Materialien zu experimentieren oder ihren Energien freien lauf zu lassen.
So oft es geht, gehen wir mit den Kindern auf den Spielplatz.

Emotionale und soziale Kompetenz
Der Erwerb emotionaler und sozialer Kompetenzen ist – über den gesamten Entwicklungsverlauf hinweg – mit vielfältigen Herausforderungen an das Kind verknüpft.
Die Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenz ist für uns eng verbunden mit der Entwicklung sprachlicher und kognitiver Fähigkeiten.
Unsere Kinder sollen lernen, kompetent und verantwortungsvoll mit eigenen Gefühlen und den Gefühlen anderer Menschen umzugehen.
Dieses fördern wir, indem wir den Kindern aktiv zuhören und sie ernst nehmen, d.h. wir setzen uns mit den Kindern auseinander und fassen ihre Gefühlsempfindungen in Worte.
Wir schaffen eine Atmosphäre von Sicherheit und Geborgenheit, so dass die Kinder vertrauen entwickeln und ihr Selbstbewusstsein stärken können.
Auch die Kontakt- und Kooperationsfähigkeit der Kinder möchten wir stärken und sie zu einem konstruktiven Umgang miteinander hinführen.
Wir Erzieherinnen leiten die Kinder an, selbständig ihre Konflikte zu lösen.
Finden Kinder keine eigenständige Lösung, ermöglichen wir Ihnen, in einer Atmosphäre des gegenseitigen Akzeptierens und des nicht Verurteilens, gemeinsam konstruktive Lösungen zu erörtern und zu schaffen. Entsteht im Konflikt eine gefährliche Situation, greifen wir ein. Haben wir den Eindruck, dass ein Kind unterdrückt wird, treten wir als unterstützender Vermittler auf.

So lernen die Kinder, belastende Situationen effektiv zu bewältigen.
Dies umfasst insbesondere folgende Aspekte:
Emotionales Verständnis von sich selbst
Eigene Gefühlszustände mit Worten benennen und beschreiben; darüber sprechen und anderen erzählen können, wie man sich fühlt
Wissen, dass man verschiedene Gefühle gleichzeitig erleben kann und dass diese Gefühle auch widersprüchlich sein können
Unangenehme Gefühle zulassen, belastende Situationen aktiv und wirksam bewältigen
Lernen, wie Ausdruck und Kommunikation von Gefühlen auf andere wirkt
Ursachen für Gefühle kennen
Gefühlsrelevante Situationen erkennen und entschlüsseln
Lernen, dass andere Menschen eigene innere Zustände (Gedanken, Wünsche, Gefühle) haben, die sie unterschiedlich äußern

Verständnis für und Rücksichtnahme auf andere
Eigene Bedürfnisse und Wünsche steuern und zurückstellen
Grenzen und Regeln berücksichtigen
Sich in die Situation anderer einfühlen, hilfsbereit sein
Meinungen anderer respektieren

Kontaktfähigkeit
Kontakt zu anderen Kindern aufnehmen und gestalten; auf andere zugehen, sich ihnen mitteilen
Mit Blick auf gemeinsame Ziele zusammenarbeiten, kooperativ sein
Konflikte aushandeln, Kompromisse schließen, teamfähig sein
Tiefer gehende Beziehungen / Freundschaften mit anderen Kindern eingehen

Eigene Interessen / Bedürfnisse / Standpunkte
Eigene Wünsche, Bedürfnisse, Meinungen zum Ausdruck bringen und selbstbewusst vertreten
Grenzen setzen, sich nicht unter Druck setzen lassen

 

Tagesgestaltung und Tagesstruktur
Im Bienenschwarm werden alle Kinder von 6.30 Uhr bis 8.00 Uhr von 2 Erzieher/innen im Frühdienst begrüßt. Die U 3 Kinder sammeln sich von 7.00 Uhr bis 8.00 Uhr in der Krippengruppe. Anschließend beginnt das intensive Freispiel in den einzelnen Gruppen.
Innerhalb dieser Zeit können die Kinder frühstücken.

Während des Vormittags finden in jeder Gruppe verschiedene Angebote zu unterschiedlichen Projekten, sowie ein Stuhlkreis statt. Außerdem können die Kinder übergrupplich das Bällchenbad, den Werkraum, die Turnhalle und die Bibliothek nutzen, soweit diese Räume frei sind.

Zusätzlich gehen wir bei fast jedem Wetter auf den Spielplatz.

Zwischen 12.00 Uhr und 13.00 Uhr werden die Vormittagskinder abgeholt.

Die Ganztagskinder essen um 12.30 Uhr zu Mittag.

Nach dem Essen bieten wir für die Kinder, die es benötigen, eine Ruhephase an. Dafür steht den Kindern ein gesonderter Ruheraum zur Verfügung. Jedes Kind hat sein eigenes Bett und seine eigenen Schlafutensilien.

Die anderen Kinder spielen in zwei Gruppenräumen, den Nebenräumen oder auf dem Spielplatz.

 

Der Tagesablauf unserer Kleinsten richtet sich ganz nach den Bedürfnissen der Kinder.

Die Kinder werden gewickelt, wann immer sie es benötigen und können auch jederzeit im Raum nebenan oder in einer Kuschelecke im Gruppenraum ruhen. Das Mittagessen wird bereits um 12.00 Uhr gemeinsam eingenommen.

 

 

 

 

Unsere Bild vom Kind

 

 

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